Blickschulung zum Thema "Beobachten"

Wie macht meine Beobachtung einen Sinn für das Kind und für das Team?

Eine wichtige Voraussetzung zur Nutzung unserer Beobachtungen ist, diese immer „auf den Punkt zu bringen“. Am besten im Austausch mit KollegInnen – damit die Beobachtungen sinnvoll bei Anregung und Begleitung der Bildungsbemühungen eines Kindes zum Einsatz kommen können.

Es braucht gemeinsam erarbeitete Organisationsformen, beginnend mit der Beobachtungsdokumentation und der nachfolgenden Interpretation des Gesehenen.

Dieses Procedere ist wichtig, um sich im Team zielführend über die weiteren individuellen Bildungswege eines Kindes austauschen zu können.  

Zum Beispiel über den Entwicklungsstand des Kindes, seine Interessen und aktuellen Themen, aber auch über seine noch vorhandenen „Bildungshürden“.

Für die Fragen: „Haben wir alle Kinder im Blick? Achten wir auch auf konfliktträchtige Situationen, unruhige oder bereits abgespielte Räume und auf ungünstige Zeiteinteilungen im Tagesablauf?“ braucht es das ganze Team, unabhängig davon, ob „in Gruppen“ oder „offen“ gearbeitet wird. Dem Bildungsauftrag ist das gleichgültig, solange jedes Kind zu seinem Bildungsrecht und Bildungsgenuss kommt.

Bitte bringen Sie „echte Beobachtungsbeispiele“ mit, um gemeinsam damit arbeiten zu können!


Inhalte

  • Beobachten, um Kinder auf ihrem Bildungsweg individuell begleiten zu können
  • Ein Kind „im Blick haben“. Was bedeutet diese Aussage, wenn wir ressourcenorientiert denken und jedes Kind beantworten wollen?
  • Was ist das aktuelle Bildungsthema eines Mädchens, eines Jungen oder einer Kindergruppe? Und worin liegt unser Auftrag?
  • Wo sind unsere Denkstellen, wo unsere Tankstellen, wo unsere Knallstellen in der Einrichtung und im Tagesablauf?

 

Methoden

  • Impulsreferate zum Qualitätskriterium „Beobachten“
  • Arbeiten mit Beobachtungsbeispielen aus Bildserien und  Filmen
  • Ganz wichtig: gemeinsames Erarbeiten pädagogischer Konsequenzen für den Alltag
    auf der Basis von echten (anonymisierten) Beobachtungsprotokollen, die von den TeilnehmerInnen mitgebracht werden
Termin

Di, 06.10.2020
Mi, 07.10.2020

jeweils 10.00 - 17.30 Uhr

Dozent/in

Dr. Gabriele Haug-Schnabel

Dozentin für „Pädagogik der Kindheit“ an der EH Freiburg und „Early Childhood Education“ sowie „Early Life Care“ an der Universität Salzburg,
Verhaltensbiologin und Ethnologin

Kosten

Das Teilnahmeentgelt beträgt 240 €.


Die Teilnehmendenzahl ist auf 14 Personen begrenzt.

Veranstaltungsort

Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung
Seminarräume im Victoria-Haus
Basler Straße 65
79100 Freiburg

15 Gehminuten vom Hauptbahnhof, Haltestelle "Heinrich-von-Stephan-Straße" mit folgenden Verbindungen direkt vor dem Haus: S-Bahn Linie 3 und 5; Buslinie 11, 7208 und 7240

Anmeldung

Online-Anmeldung

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Studierende fügen bitte im Feld Immatrikulationsbescheinigung eine aktuelle Studienbescheinigung ein.














Unter diesem Link finden Sie die Seite mit den Teilnahmebedingungen. Sie können die Teilnahmebedingungen dort ausdrucken oder als PDF herunterladen.

AGB*

Verbindliche Anmeldung*

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