Was Kinder nur von Kindern lernen können und lernen müssen

Das „Voneinander lernen“ (u3 + ü3) passiert nicht allein dadurch, dass wir Kinder unterschiedlichen Alters in Gruppen oder Bereichen mischen. Es geht anfangs um kurze, aber bereits gemeinsam erlebte Erfahrungen, in denen ein Kind von einem anderen Kind begleitet oder angespielt wurde!

Nur Krippenkinder - wie ich Selbst - in meiner Gruppe zu haben oder eine Altersmischung mit Kindern von 1- 6 Jahren zu erleben, in der vielleicht sogar nachmittags noch einige Hortkinder dazukommen, ist ein großer Unterschied im Erleben, der durchaus wertvoll sein kann, wenn er nach tagesaktuellem Empfinden von den Fachkräften vielfältig ermöglicht und anfangs auch begleitet wird.

Wenn Kleinstkinder beim Start noch Zuwendung und Trost von den Fachkräften brauchen, werden sich einige der heute großen Kitakinder an sich selbst  und ihre Empfindungen „damals beim Start“ rückerinnern. Was hat mir geholfen, wenn Mama gegangen ist? Zum Beispiel ein kleines für mich bereitgestelltes Spielzeug, mit dem ich gestern Nachmittag noch freudig gespielt habe.

Mit zugewandter Begleitung und echtem Trost ist in der Altersgruppe der Großen zu rechnen. Sie signalisieren den Kleinen Zuversicht: das mit dem Ankommen in der Kita und dann dem Abschied nehmen, klappt bald!  

Hierzu ein Echtzitat eines 3-jährigen Mädchens: „Ich merk, es wird besser mit mir!“ An so ein Gefühl darf man glauben und man bekommt Bestätigung.

 

Inhalte
  • Beobachten, um Kinder auf ihrem Bildungsweg individuell begleiten zu können
  • Ein Kind „im Blick haben“. Was bedeutet diese Aussage, wenn wir ressourcenorientiert denken und jedes Kind beantworten wollen?
  • Was ist das aktuelle Bildungsthema eines Mädchens, eines Jungen oder einer Kindergruppe? Und worin liegt unser Auftrag?
  • Wo sind unsere Denkstellen, wo unsere Tankstellen, wo unsere Knallstellen in der Einrichtung und im Tagesablauf?

 

Methoden
  • Impulsreferate
  • Arbeiten mit Beobachtungsbeispielen aus Bildserien und  Filmen
  • Ganz wichtig: gemeinsames Erarbeiten pädagogischer Konsequenzen für den Alltag
    auf der Basis von echten (anonymisierten) Beispielen, die von den TeilnehmerInnen mitgebracht werden
Termin

Di, 28.03.2023
Mi, 29.03.2023

Jeweils von 09.00 - 16.30 Uhr

Dozent/in

Dr. Gabriele Haug-Schnabel

Dozentin für „Pädagogik der Kindheit“ an der EH Freiburg und „Early Childhood Education“ sowie „Early Life Care“ an der Universität Salzburg,
Verhaltensbiologin und Ethnologin

Kosten

Das Teilnahmeentgelt beträgt 340 €.


Die Teilnehmendenzahl ist auf 14 Personen begrenzt.

Veranstaltungsort

Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung
Seminarräume im Victoria-Haus
Basler Straße 65
79100 Freiburg

15 Gehminuten vom Hauptbahnhof, Haltestelle "Heinrich-von-Stephan-Straße" mit folgenden Verbindungen direkt vor dem Haus: S-Bahn Linie 3 und 5; Buslinie 11, 7208 und 7240

Anmeldung

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Studierende fügen bitte im Feld Immatrikulationsbescheinigung eine aktuelle Studienbescheinigung ein.














Unter diesem Link finden Sie die Seite mit den Teilnahmebedingungen. Sie können die Teilnahmebedingungen dort ausdrucken oder als PDF herunterladen.

AGB*

Verbindliche Anmeldung*


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